Das Danewerk ist das größte Denkmal der Wikingerzeit und nimmt einen zentralen Platz in der Geschichte Dänemarks und des Grenzlands ein. In den Jahren 450-1200 wurden im Schleigebiet 30 km Verteidigungswälle angelegt. Das Danewerk sicherte die Südgrenze des alten dänischen Reichs. Die Wälle sperrten den Zugang nach Jütland über den Heerweg und kontrollierten die Handelsroute zwischen Nord- und Ostsee über Haithabu, der grösste Handelsplatz Nordens im frühen Mittelalter.

Um ca. 1170 veranlasste der dänische König Waldemar der Grosse den letzten grossen Ausbau des Danewerks. Die Waldemarsmauer war ein beeindruckendes Bauwerk, das aus einer 4 km langen, 5-7 m hohen und 2 m breiten Mauer, vor den alten Wällen gesetzt, bestand.

Als herausragender historischer Ort, nicht zuletzt durch die Ereignisse im Krieg 1864, hat das Danewerk in der nationalen Mythologie Dänemarks eine zentrale Bedeutung. Bei Kriegsausbruch am 1. Februar 1864 säumten 27 Schanzen den Wall, aber in der Nacht vom 5. bis 6. Februar 1864 räumte das Heer kampflos die Stellungen und zog sich nach Dybbøl/Düppel zurück.

In der Ausstellung sind Gegenstände, Modelle, Wandtafel und Tableaus, die die Geschichte der Mauer vermitteln, zu sehen.