NEUES DAMU V. LUNDGAARD & TRANBERG

Das neue Museum in Danevirke wurde von dem renommierten dänischen Architekturbüro Lundgaard & Tranberg Architects entworfen. Sie sind bekannt für das Freiheitsmuseum und das Skuespilhuset in Kopenhagen.

Das neue Museum wird in Anlehnung an die Festungsmauern gestaltet und sorgfältig an die Landschaft angepasst. Die Form und der Ausdruck des Museumsgebäudes zeugen von großem Respekt vor dem historischen und landschaftlichen Kontext, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Das Gebäude wird eine transparente und einladende Fassade haben, die sich zum Hauptwall hin öffnet und die Besucher des Parks in helle und freundliche Räume einlädt. Das neue Museum soll sowohl einen optimalen Rahmen für eine neue Ausstellung über die Geschichte von Danevirk schaffen als auch Raum für Aktivitäten und Unterkünfte für alle bieten, die die Landschaft und die historische Umgebung genießen möchten.

Im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der Spende der A.P. Møller-Stiftung in Höhe von 64 Millionen DKK für das neue Museum sagte die Vorsitzende der Stiftung, Ane Mærsk Mc-Kinney Uggla: “Danevirke ist für Dänemark und insbesondere für die Grenzregion von großer Bedeutung. Die Stiftung freut sich daher, diesen historischen Ort zu unterstützen, indem sie einen Beitrag zu einem neuen Museumsgebäude leistet, das die faszinierende Geschichte der Festung beherbergen und gleichzeitig die lebendige Geschichte der Region zum Ausdruck bringen kann.”

Die Architektin Lene Tranberg sagt über das Projekt, das bis Ende 2024 fertiggestellt sein soll: “Die Arbeit am neuen Danevirke Museum war ein unglaublich spannender Prozess, und wir haben uns darauf konzentriert, ein Museum zu schaffen, das eine maßgebliche Präsenz in der Landschaft hat, mit einem großen Dach, das umarmt und signalisiert, dass hier Menschen über Grenzen hinweg zusammenkommen – und hier kommt eine 1500-jährige Geschichte zusammen. Gleichzeitig sind wir von der Prämisse ausgegangen, dass der Hauptwall von Danevirk die Hauptrolle spielen wird. Daher begegnet das Gebäude der umgebenden, sanften Landschaft mit Demut. Wir haben den Blick auf den Wall so gestaltet, dass er ganz natürlich in den Fokus rückt, wenn man im Inneren herumläuft und Ausstellungen über den Teil der Geschichte vom Danewerk erlebt, der auf dem Wall nicht sichtbar ist.”

Lundgaard & Tranberg Architects haben auch eine Reihe von Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das Museum ein nachhaltiges Gebäude wird, sagt Lene Tranberg: “Das Danevirke Museum muss ein verantwortungsvolles Gebäude sein, und es wird ein zentraler Teil unserer weiteren Arbeit sein, zusammen mit den anderen Projektbeteiligten die Lösungen zu finden, die das Museum zu einem ehrgeizigen Beitrag zum grünen Wandel machen.”

Auch der Empfänger der Schenkung, der Südschleswigsche Verein (SSF), freut sich über den Bau des neuen Danevirke-Museums: “Es wird ein wunderschönes Museum, das die nordische Architektur hier in Norddeutschland von ihrer besten Seite zeigen wird. Der Entwurf von Lundgaard und Tranberg bietet schöne Räume für die Darstellung der Geschichte. Gleichzeitig fügt sie sich in die Umgebung ein und lässt Raum für die Wälle, die die eigentliche Attraktion darstellen. Wir freuen uns auf den Beginn der Bauarbeiten und auf die Eröffnung des neuen Museums in einigen Jahren. Wir danken der A.P. Møller Stiftung sowie der Augustinus-Stiftung, dem Landtag und der Landesregierung von Schleswig-Holstein, dass sie dies möglich gemacht haben”, sagt SSF-Präsidentin Gitte Hougaard Werner.

Wie der SSF-Präsident ist auch Lars Erik Bethge, der Direktor des Danevirke-Museums, zuversichtlich, dass das neue Museum die Geschichte und das Erlebnis von Dänemarks größtem antiken Monument verbessern wird: “Das neue Gebäude bietet uns optimale Voraussetzungen, um unseren Gästen einen sehr angenehmen und spannenden Aufenthalt beim Besuch der Denkmäler im Archäologischen Park und unseres Museums zu bieten. Es wird ein einzigartiges Erlebnis sein, das einer UNESCO-Welterbestätte würdig ist. Gleichzeitig wird das neue Museum ein historischer Meilenstein in der deutsch-dänischen Museums- und Welterbekooperation sein.”

Das Museum wird durch eine großzügige Spende der A.P. Møller und Chastine Mc-Kinney Møller Charitable Foundation in Höhe von 64 Millionen DKK finanziert, und die Augustinus-Stiftung unterstützt das Projekt mit 13 Millionen DKK. Die dänische Regierung und das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein werden sich mit jeweils 1 Million DKK pro Jahr am Betrieb des künftigen Museums beteiligen.

Grafik (c) Lundgaard & Tranberg